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Macht mich Urlaub produktiver?

Häuser am See als Sinnbild für Urlaub

Steigert Urlaub unsere Produktivität und falls ja wie?

 

Genau diese Frage stellt ich mir, ca.1300 Kilometer über dem Meeresspiegel zum ersten mal.  Denn ich war auf dem Weg in eben jenen Urlaub und hatte doch eigentlich so viele offene oder sogar „liegende“ Projekte die es zu erledigen galt. Trotzdem oder grade deswegen hatte ich weder Laptop noch Notizbuch im Gebäck dafür aber den festen Vorsatz meine Mobiltelefone maximal eine halbe Stunde am Tag einzuschalten.  Es war sogar nur ein Buch im Gepäck. (Das Robbins Power Prinzip) Reisezeit eine ganze Woche! Es soll also auch kein Bildungsurlaub werden, sondern so ein richtiger mit 8 bis 9 Stunden am Pool oder in ihm drin. Meine letzte Amtshandlung vor dem Abflug war noch Netzwerken. Direkt im Anschluss geht das Handy aus. Selbst das Einchecken am Flughafen läuft das erste mal seit langer Zeit wieder Offline ab. Mega Stress am Schalter, hatte schon ganz vergessen wie das ist. Aber kein Handy heißt halt kein Handy.

 

Ok, ich glaube du hast verstanden worum es mir ging, bleibt die Frage nach dem Warum?

 

Im Kern ging es mir um Zwei Themen. An erster Stelle stand Erholung. Den Akku mal wieder so richtig auffüllen um gut über die anstehende Saison zu kommen. Aber es ging mir auch um eine Refokussierung. Womit wir beim eigentlichem Thema wären. Der Frage ob ein Ausklinken aus dem Alltag unsere Produktivität erhöhen kann. Im ersten Moment scheint die Antwort offensichtlich. Natürlich nicht, denn wenn ich nicht Arbeite ist das ja sehr unproduktiv.  Doch dies ist sehr kurzfristig gedacht. Denn unser Kopf braucht auch mal eine Zeit der Ruhe um sich neu zu sortieren und alte Dinge „weg zu sortieren“. Dadurch kommen wir gesammelter wieder zurück und können strukturierter wieder an die Arbeit gehen. Ich zum beispiel habe die Zeit genutzt um neue Ziele für mein Leben heraus zu arbeiten und über noch bestehende Projekte nachzudenken. Aber nicht mit dem typischem Aktionismus den ich normalerweise an den Tag lege. Sondern mehr planerisch. Welche Projekte haben aktuell eigentlich welchen Stellenwert in meinem Leben. Da ich immer vieles auf einmal bearbeite verliere ich doch manchmal den Fokus aufs wesentliche. Der letzte Eintrag in diesem Blog ist zum Beispiel schon sehr lange her. Dabei war er, als ich Ihn gegründet habe eine wahre Herzensangelegenheit.

Endlich wieder Struktur in Projekte bringen.

Oder noch viel besser, einfach mal einen großen Überblick verschaffen. In der Regel läuft es zu Hause so ab, dass ich an ein bestimmtes Projekt denke und dieses dann auch direkt wieder angehe, wenn meine Zeit es mir erlaubt. Ob das Projekt selbst aber grade im Fokus steht überdenke ich dabei selten.  Das sorgt gerne mal dafür das ich ein eigentlich nicht so wichtiges Projekt bevorzuge, im Urlaub aber kann ich dann reflektieren ob das Projekt nicht eventuell doch eher abgestoßen werden sollte.

Grade bei Herzensprojekten immer wieder schwer, weg damit oder dran bleiben?

Für mich wirklich nicht so einfach, grade wenn schon viel Zeit in ein Projekt geflossen ist, grade dann hilft es aber Abstand dazu zu haben, wenn man die Entscheidung fällt. Sowohl Psychologisch als auch Räumlich. Eventuell erkennt man aber auch nur das man in einem Projekt Rollen übernommen hat, die man nicht wirklich bedienen kann. Auch hier hilft der Abstand enorm sich zu reflektieren und eventuell die richtigen Menschen in seinem Netzwerk zu kontaktieren. Aber erst nach dem Urlaub.  Wirklich wichtige Entscheidungen halte ich dann mit
Zettel und Stift von der Rezeption fest. Der Zettel kommt in den Koffer und wird erst zu Hause wieder angesehen.

 

Konnte dir dieser Beitrag helfen? Wohin geht dein nächster Urlaub? Erzähl es mir in den Kommentaren.

 

Beste Grüße und eine Erfolgreiche Woche wünscht dir,

 

dein Chris Puschke

 

 

 

 

 

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